Emulgator GSC & Symbioprot M

Haben Sie schon unsere neuen Emulgatoren für sich entdeckt? Wir stellen Ihnen in einer News-Reihe unsere neu erworbenen Emulgatoren vor. Wir haben sie unter die Lupe genommen und hier werden sie vorgestellt. Heute schauen wir uns die Emulgatoren GSC und Symbioprot M genauer an.

Interessant war es die unterschiedlichen Charaktereigenschaften wie Konsistenzen und die Beschaffenheiten einzelner Emulgatoren zu vergleichen und schon bald haben wir die ersten Rezepte konzipiert und einen Rühr-Nachmittag eingelegt, um uns auch von den versprochenen Eigenschaften zu überzeugen.
Unser Fazit - wir wurden nicht enttäuscht!

Dieser Artikel kann auch ausgedruckt werden: Hier ist die gesamte PDF inkl. der Rahmenrezepturen und Steckbriefe der beiden Emulgatoren.


EMULGATOR GSC

Wie bereits im 1. Teil erwähnt lässt sich unser Emulgator GSC wunderbar mit Phospholipon 80H kombinieren. Außerdem erzeugt man mit diesem tollen O/W Emulgator elegante, leichte und feuchtigkeitsspendenden Emulsionen her.
Dieser eignet sich als Co-Emulgator wie auch als Soloemulgator sehr gut.

Neben Phospholipon lässt er sich sehr gut kombinieren mit den verschiedenen Lecithinen, Lamecreme, Lanolin sowie Xyliance. In Sonnenschutz-Rezepturen eignet sich die Mischung Olivem 900 mit Emulgator GSC sehr gut da beide einen recht hohen Schmelzpunkt haben.

Ebenfalls hat sich Emulgator GSC in Kombination mit Kurquat für Haarspülungen bewährt.

GSC ist ein unkomplizierter Emulgator der auch pH-Bereich unsensibel ist. Wie gewohnt in der Fettphase bei ca. 80 °C aufschmelzen und anschließend mit der heißen Wasserphase verbinden und handwarmrühren.

Unser Fazit:


GSC ist zu einem unserer Lieblings Emulgatoren geworden. Leicht und fluffig in seiner Textur, angenehm im Auftragegefühl und vorteilhaft durch seine feuchtigkeitsspendende Eigenschaft, stellt
man angenehm elegante und softe Emulsionen her und das ganz einfach und unkompliziert.


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SYMBIOPROT M

Als nächstes probierten wir auch den Emulgator Symbioprot M, den viele von Ihnen unter dem Namen Emulprot kennen werden. Dieser basiert auf BIO-Milchproteinen, ist eco-zertifiziert und Naturkosmetik konform.
Er erzeugt O/W Emulsionen mit einem leichten und feuchtigkeitsspendendem Hautgefühl. Milchproteine wirken auf die Haut beruhigend, schützend und einhüllend.
Auffällig ist die „gelige“ Textur die dieser Emulgator erzeugt - kommt daher, dass er mit Xanthan und Guarkernmehl versetzt ist, daher können Sie diese in Ihrer Rezeptur weglassen.
Die Emulsionen werden gehaltvoll – liegen jedoch nicht schwer auf, ziehen gut ein und wirken mattierend. Lässt man Cetylalkohol weg, lassen sich hiermit sehr gut Cremegele herstellen.

Ideal geeignet ist dieser wunderbare Emulgator für fettende und unreine Haut aufgrund seiner hautberuhigenden, ausgleichenden Wirkung.
Auch für die Baby- und Kinderpflege sowie für Haarprodukte wie auch für Gesicht- und Körperpräparate ist er eine gute Wahl.

Ein weiteres besonders Merkmal stellen die verschiedenen Herstellungstechniken dar.


  • Das weiße Pulver kann man nämlich wie gewohnt in der Fettphase erhitzt werden bei ca. 70-80 °C danach wird es mit der heißen Wasserphase verbunden und dann einfach handwarmrühren.
  • Ebenso kann es auch in die Wasserphase eingearbeitet werden, diese wird auch auf ca. 70-80°C erhitzt, die ebenso heiße Fettphase unter ständigem Rühren zufügen und danach wie gewohnt handwarmrühren.
  • Die nächste Möglichkeit wäre Symbioprot M kalt/heiß zu verarbeiten. Das bedeutet im Detail, die kalte Wasserphase der kalten Fettphase beifügen danach lässt man Symbioprot unter ständigem Rühren in die vereinigten Phasen einrieseln und weiterhin unter ständigem Rühren auf ca. 70-80°C erhitzen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese dann wie gewohnt handwarmrühren. Hierbei wäre ein hochtouriges mixen empfehlenswert.


Unser Fazit:


Angesichts der verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten bietet uns Symbioprot M eine gewisse Freiheit, die wir sehr genießen.
Das Auftragegefühl ist sehr angenehm, die Emulsion zieht sehr gut ein und hinterlässt einen kaum bemerkbaren feinen schützenden Film auf der Haut. Die mattierenden Eigenschaften lassen sich sofort erkennen.

Von den Herstellungstechniken, empfehlen wir das Heißverfahren – Emulgator in der Fettphase bzw in der Wasserphase verarbeiten.
Diese zwei Möglichkeiten eigenen sich am besten für die HobbyrührerInnen, da die dritte Variante für den Heimgebrauch recht aufwendig ist. Dafür wäre eine Rührküche mit professionellen Gerätschaften von Vorteil.


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